
Die Münchner Weihnachtsmärkte sind hübsch dekoriert. Die Dekoration des Chinesischen Turms zeigt doch nett, wie viel Positives sich ergeben kann, wenn man das Beste aus mehreren Kulturen zusammenbringt.

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Die Münchner Weihnachtsmärkte sind hübsch dekoriert. Die Dekoration des Chinesischen Turms zeigt doch nett, wie viel Positives sich ergeben kann, wenn man das Beste aus mehreren Kulturen zusammenbringt.

Munich’s christmas markets are nicely decorated. The decoration at the Chinesischer Turm (Chinese Pagoda) illustrates how much is to be gained by bringing the best from several cultures together.
Wie das EPA bereits angekündigt hat, wird die EPA-SmartCard für die Online-Dienste des EPA dekomissioniert.
Praktiker, die die EPA-Chipkarte für die Online-Dienste des DPMA verwenden (gemäß § 3 (2) Ziffer 2 der Verordnung über den elektronischen Rechtsverkehr beim DPMA), sollten wissen, dass die EPA-SmartCard nach dem 31. Dezember 2024 nicht mehr für die Unterzeichnung in DPMADirektPro verwendet werden kann (siehe die DPMA-Informationen über digitale Signaturen). Dies gilt unabhängig von dem auf der EPA-SmartCard angegebenen Verfallsdatum. Die 2FA, die das EPA erfolgreich als neuen Authentifizierungs- und Signaturmechanismus eingeführt hat, wird für Verfahrenshandlungen in der DPMA-Anmeldesoftware DPMADirektPro nicht zur Verfügung stehen.
As widely communicated by the EPO, the EPO smart card will be faded out for the EPO’s online services.
Practitioners who use the EPO smart card for the GPTO’s online services (in accordance with §3(2) numeral 2 of the Regulation for Electronic Filing with the GPTO) should be aware that the EPO smart card can no longer be used for signing in DPMADirektPro after December 31, 2024 (see GPTO information on digital signatures). This applies irrespective of the expiry date indicated on the EPO smart card. The 2FA, which the EPO has successfully introduced as new authentication mechanism, will not be available for procedural acts in the GPTO’s filing software DPMADirektPro.
Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) fungiert ab dem 25. November 2024 als hinterlegendes Amt für das WIPO Document Access System (DAS). Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Mitteilung des Präsidenten und auf der WIPO DAS Länderwebsite.
Zwei Hinweise für Praktiker: Erstens werden derzeit (also unmittelbar bei Einführung) nur Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen vom DPMA im WIPO DAS hinterlegt. Es ist zu hoffen, dass die Hinterlegung zu einem späteren Zeitpunkt auf Design- und Markenanmeldungen ausgeweitet wird. Zweitens unterscheidet sich das Verfahren zur Beantragung der Hinterlegung im WIPO DAS von dem Verfahren, das europäische Praktiker beispielsweise von Prioritätsanmeldungen beim EPA und EUIPO kennen: Für Prioritätsanmeldungen, die beim DPMA eingereicht werden, ist nach Einreichung der Anmeldung ein separater Antrag mit dem Formular A9164 zu stellen. Nachfolgend beigefügt ist der Link zu der Version des Formulars A9164, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Blogbeitrags verfügbar war.
The German Patent and Trademark Office (GPTO) started acting as depositing office for WIPO DAS effective 25 November 2024. Additional information can be found in the official notice from the president and on the WIPO DAS country website.
Two notes for practitioners: First, as of now, only patent and utility model applications will be deposited by the GPTO in WIPO DAS. Hopefully this will be extended to design and trademark applications later. Second, the process for requesting deposition in WIPO DAS is different from, e.g., the process known to European practitioners from EPO and EUIPO priority applications: For priority applications filed with the GPTO, it is required to file a separate request using Form A9164 after the application has been filed. Please find a link to the version of Form A9164 available as of writing this blog contribution .
Kurz vor dem Jahresende wird das EPA mehrere interessante Seminare veranstalten, unter anderem:
Opposition Matters 2024: Laut EPA ist “Opposition Matters die wichtigste Veranstaltung des EPA für Patentfachleute um sich über die neuesten und relevantesten Entwicklungen in Einspruchsverfahren auf dem Laufenden zu halten.”
Litigation Matters 2024: Laut EPA widmet sich “Litigation Matters … den neuesten Entwicklungen im Hinblick auf Patentstreitigkeiten in Europa, mit besonderem Augenmerk auf die EPG-Streitigkeiten.”
Die Anmeldung ist bereits möglich. Diese Veranstaltungen sind eine gute Gelegenheit, sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren. Beide Veranstaltungen sind kostenlos und werden von der EPA-Akademie organisiert.
As the year draws to a close, the EPO is going to host several interesting seminars, including:
Opposition Matters 2024: According to the EPO, “Opposition Matters is the EPO’s key event for professional users to keep abreast of the latest and most relevant developments in opposition proceedings.”
Litigation Matters 2024: According to the EPO, “Litigation Matters … is devoted to the latest practices of patent litigation in Europe, with particular attention to the UPC litigation.”
Registration is already open. These events represent a great opportunity to catch up with recent developments. Both events are free of charge and organized by the EPO Academy.
Das EUIPO hat ein Webinar über Anträge auf Nichtigkeit von Geschmacksmustern angeboten, das für Praktiker sowohl sehr lehrreich als auch nützlich war.
Für Interessierte ist eine Aufzeichnung des Webinars mit dem Titel „Track on design: focus on invalidity of designs“ auf der Website des EUIPO abrufbar.
Hintergrundinformation für Leser aus dem Ausland: Im Zusammenhang mit den gewerblichen Schutzrechten innerhalb der Europäischen Union (EU) bezieht sich die Nichtigkeit von Geschmacksmustern auf den rechtlichen Vorgang, bei dem eine Partei die Gültigkeit eines eingetragenen Geschmacksmusters vor dem Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) anfechten kann. Ein Geschmacksmuster kann aus verschiedenen Gründen für ungültig erklärt werden, z. B. wenn es keine Neuheit aufweist, keine Eigenart besitzt oder wenn es nach dem Geschmacksmusterrecht der EU nicht schutzfähig ist.
Um ein Nichtigkeitsverfahren einzuleiten, kann jede Partei mit einem berechtigten Interesse einen Antrag beim EUIPO stellen. In diesem Antrag müssen die Gründe, auf denen der Nichtigkeitsanspruch basiert, dargelegt und die erforderlichen Nachweise bereitgestellt werden. Wenn das EUIPO das Design für ungültig erklärt, wird es gelöscht. Dieser Mechanismus ist von entscheidender Bedeutung, da er die Beilegung von Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Gültigkeit von Designs ermöglicht und zur Aufrechterhaltung eines fairen Wettbewerbsumfelds auf dem Markt beiträgt.
The EUIPO hosted a webinar on design invalidity applications, which was both very instructive and useful for practitioners.
If you are interested in this topic, you can find a recording of the webinar entitled Track on design: focus on invalidity of designs on the EUIPO’s website.
By way of background for readers from abroad: In the context of industrial property rights within the European Union (EU), design invalidity refers to the legal process by which a party may challenge the validity of a registered design before the European Union Intellectual Property Office (EUIPO). A design may be declared invalid for several reasons, including lack of novelty, lack of individual character, or if the design is not eligible for protection under EU design law.
To initiate an invalidity procedure, any party with a legitimate interest can file an application to the EUIPO. This application must set forth the grounds on which the invalidity claim is based and provide the necessary supporting evidence. If the EUIPO finds the design invalid, it will be cancelled. This mechanism is crucial as it allows for the resolution of disputes relating to the validity of designs, helping to maintain a fair competitive environment in the marketplace.